
Streifen
(vonWELT)
Ein leises Lächeln zart und fein
Würzig scharf, wie roter Wein
Lass uns beide tief versunken sein
Süß und elegant
Davon trinken wäre so riskant
Was wäre ich bereit dafür zu tun
Von Dir trinken und von Dir betrunken sein
Von Dir trinken und von Dir betrunken sein
Ein enger Tanz, unendlich weit
Dunkler Anzug, Cocktailkleid
Bis das Morgengrauen uns erreicht
Welch ein Duft erfüllt den Raum
Die lange Nacht, sie spürt man kaum
Alles Schwere wird von Zauber abgestaubt
Von Dir trinken und von Dir betrunken sein
Von Dir trinken und von Dir betrunken sein
Und ich schneide lange, dünne, schmale Streifen aus Papier
Und am Ende wird daraus ein Bild von Dir
Alle Bilder, die ich male, jede Kurve, jeder Strich
Sie zeichnen stille, leise Formen rund um dich
Und ich schneide lange, dünne, schmale Streifen aus Papier
Und wie immer wird daraus ein Bild von Dir
Alle Bilder, die ich male, jede Kurve, jeder Strich
Sie zeichnen stille, leise Formen rund um dich

Jenseits der Hügel
(vonWELT)
In meinem Kopf ist es klein und eng
Mein Denken stur und streng
Hinter Bergen streiten Zwerge um die Welt
Würde ich nur einmal meine Augen heben
Etwas weiter in die Ferne sehen
Sind dort Hügel und danach wird alles weit
Dort wo der Mittelpunkt der Welt
Sich findet unter einem Standard Zelt
Liegt ein Geschmack von UnendlichkeitDoch meine Füße stehen hier
Und die Träume ziehen von mir
Bis zur Weite ist es bitter weit
Über den Hügeln möchte ich schweben
Im Morgengrauen laufen gehen
Vor meinen Augen zieht ihr Horizont vorbei
Jenseits der Hügel möchte ich sein
In der Weite möchte ich treiben
Nur hat sie keinen Platz mehr für mich frei
Dort wo der Mittelpunkt der Welt
Sich findet unter einem Standard Zelt
Liegt ein Geschmack von UnendlichkeitDoch meine Füße stehen hier
Und die Träume ziehen von mir
Bis zur Weite ist es bitter weit
Hätte ich die Weite nie gesehen
Würde eine Sehnsucht nicht bestehen
Weil sie sich nie erfüllen wird
Mache ich sie zu einem Teil von mir
Wo sich West mit Osten trifft
Der Süden Wellen in den Norden schickt
Und dieser schützend seine Kreise um ihn zieht
Dort wo der Mittelpunkt der Welt
Sich findet unter einem Standard Zelt
Liegt ein Gefühl von UnendlichkeitDoch meine Füße stehen hier
Nur die Träume sind bei dir
Und bis dorthin ist es bitter weitAuch wenn ich nur Konturen sehe
Vielleicht am Ende leer ausgehe
Zieht es mich dorthin jedoch alle Zeit

Demo Version
Jaokin
(vonWELT)

Demo Version
Die Weite
(vonWELT)
Ich spür schon wie die Weite sich
Niederkniet und legt auf mich
Und ich in meinen Gliedern/Beinen schwächer werd‘
Nackt, verraten und verletzt
Steh‘ ich da weit ausgesetzt
Schließe meine Augen träum mich weg
Weite, Weite nimm mich auf
Verschlinge mich und leg Dich d’rauf
Mache mich zu einem Teil von Dir
Lös mich auf, verschlinge mich
Lösch all Erinnerung an mich
Lass mich einfach hier allein zurück
Winde wehen mir durchs Haar
Riechen unheilvoll und klar
Trocknen meine Gedanken langsam aus
Will schon schreien und (mich) hinlegen
in die Weite mich ergeben
Von weitem Himmel droht (fliegt) schon die Gefahr
Weite, Weite nimm mich auf
Verschlinge mich und setz Dich d’rauf
Mach mich zu einem Teil von Dir
Lös mich auf, verschlinge mich
Lösch all die Erinnerung an mich (an Dich?)
Lass mich einfach hier allein bei Dir zurück

Demo Version
Beograd Cafe
(vonWELT)
Ich sitz um 6 am Abend im Beograd Cafe
Zwischen mir und Kneza Michajlova nur ein Fenster und viel Schnee
Es riecht nach billigem und schlechtem Zigarettenduft
Doch auch ein wunderbares Hauskaffearoma trägt die Luft
Doch auch ein wunderbares Hauskaffearoma trägt die Luft
Draußen eilen viele Menschen - hektisch hin und her
Mit Taschen voller Glueck und mit dem Blick nach noch viel mehr
Ich sehe sie mir durchs Fenster an und denk mir und bin froh
Denn hier herdrinnen hat diese Hektik nichts verloren
Hier schebt eine Ruhe zwischen allen Toren
In einem Raum voller Menschen ganz allein (sein)
Mit keinem reden, keinem zuhören, kein Nehmen und kein Geben
Kein Internet, brauch keinen Kontakt zur Außenwelt
Genieß‘ den Raum voller Menschen ganz allein
Die englische Musik scheint deplatziert in dieser Bar
Genauso wie Weihnachtstanne jetzt im Februar
Ich hoff‘ Du hast ‘ne Stunde Zeit und kommst auf ein Drink (Caj)
Weil auch der Kellner flirtet mit zwei Damen elegant und schick (high)
Weil auch der Kellner flirtet mit zwei Damen elegant und schick
Mitten in der Bar ‘ne alte Vespa edel schwarz
Da fehlt nur Beba Loncar und ihre Fahrt durch Beograd
Längst vergangene Bilder aus alten Zeiten kommen auf
Und hier drinnen kannst Du sie wieder sehen
Und hier drinnen kannst Du sie wieder sehen
In einem Raum voller Menschen ganz allein (sein)
Mit keinem reden, keinem zuhören, kein Nehmen und kein Geben
Kein Internet, brauch keinen Kontakt zur Außenwelt
Genieß‘ den Raum voller Menschen ganz allein

Demo Version
Tea & Rum
(SWAP 09)
Outside on the road, people don't talk much.
Everyone's just trying to find his way.
Wrapped in winter fur and without much form
When it gets dark outside and uncomfortably cold.
The shadows of many tired eyes - struggle through the day,
wait until the evening may come.
All desires gone and dead – calm/rest after the storm
When it gets dark outside and uncomfortably cold.
I'll make you some tea with rum and a biscuit on top,
let me be touched by you and thaw me out
Then I'll sit across from you, with nothing between us but melody
in which the two of us (sink) into the triad and in harmony.
Outside it is damp and cold, liveliness is dead
everyone who is nearest/closest to himself
Few are on the road and many you do not see
When it gets dark outside and uncomfortably cold.
I'll make you some tea with rum and a biscuit on top,
let me be touched by you and thaw me out
Then I'll sit across from you, with nothing between us but melody
in which the two of us (sink) into the triad and in harmony.
The shadows of many tired eyes - struggle through the day,
wait until the evening may come.
All desires gone and dead – calm/rest after the storm
When it gets dark outside and uncomfortably cold.
I'll make you some tea with rum and a biscuit on top,
let me be touched by you and thaw me out
Then I'll sit across from you, with nothing between us but melody
in which the two of us (sink) into the triad and in harmony.

Demo Version
Draußen
vonWELT
Draußen vor dem Fenster, da redet man nicht viel.
Jeder sucht den schnellsten Weg ans Ziel.
Eingehüllt in Winterpelz und ohne viel Gestalt
Wenn`s draußen früher finster wird und ungemütlich kalt.
Die Schatten müder Augen - quäl`n sich durch den Tag,
warten, bis der Abend kommen mag.
Alle Wünsche abgestorben - Ruhe nach dem Sturm
Wenn`s draußen früher finster wird und unpersönlich kalt.
Ich mach dir einen Tee mit Rum, ein Keks noch obendrauf,
lass mich von dir berührt sein und tau mich wieder auf
Dann sitz ich gegenüber, zwischen uns nur Melodie
in der wir zwei im Einklang schwingen, in unserer Magie.
Draußen ist es feucht und kalt, Lebendigkeit vermisst
jeder, der sich selbst der Nächste ist
Wenige sind unterwegs und Viele sieht man nicht
Wenn`s draußen früher finster wird und ungewöhnlich kalt.
Ich mach dir einen Tee mit Rum, ein Keks noch obendrauf,
lass mich von dir berührt sein und tau mich wieder auf
Dann sitz ich gegenüber, zwischen uns nur Melodie
in der wir zwei im Einklang schwingen, in unserer Magie.
Ich nehm dich in meine Arme, zwischen uns nur Melodie
in der wir zwei im Einklang schwingen, in unserer Magie
Einfach, dass du da bist, wie du wärmst und wie du bist
Hier drinnen tust du gut für mich, inspirierend wie du bist.

Demo Version
Zwischenräume
(vonWELT)
Das fahle Tageslicht verdient seinen Namen nicht,
Beschließt nach ein paar Stunden sich wieder hinzuknien.
Vor der Macht der Dämmerung, die schleichend und ganz sacht
Sich auf mich legt - und ich lass mich dankbar runterziehen.
Gedanken schwirren wie Fliegen ständig in meinem Kopf
Versuch sie zu vertreiben. Zu träge, schaff es nicht.
Fadesse, Regen, Nebel. Sinnlos der Kampf dagegen.
Leises Lächeln dann, wenn ich denk an dich.
Ich will es nicht begreifen, ich will es nicht verstehen.
Ich will in diesem Nebel einfach untergehen.
Zwischendrin hat so viel Platz.
Genügend Raum für (zu viele) Träume
Will nicht klar seh'n im Nebel, hab lieber (meine) Zwischenräume.
Was würde wohl passieren, wenn der Nebel dann
Sich lichtet, alles klar wird, wir einander sehen?
Verschwinden dann die Bilder, geblendet von der Sonne?
Im hellen Licht der Wirklichkeit muss ich mir eingestehen
Will es nicht begreifen, will es nicht verstehen.
Will in diesem Nebel einfach untergehen.
Zwischendrin hat so viel Platz.
Genügend Raum für (zu viele) Träume
Will nicht klar seh'n im Nebel, hab lieber (meine) Zwischenräume.
Ich will es nicht begreifen, ich will es nicht verstehen.
Ich will in diesem Nebel mit Dir untergehen.
Zwischendrin hat so viel Platz.
Genügend Raum für (zu viele) Träume
Will nicht klar seh'n im Nebel, hab lieber (meine) Zwischenräume.
Zwischendrin hat so viel Platz.
Genügend Raum für (zu viele) Träume
Will nicht klar seh'n im Nebel, hab lieber (meine) Zwischenräume.
... demnächst mehr davon